Fastenzeit

Die Fastenzeit

An Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie dauert 40 Tage. Die Sonntage zählen nicht dazu, weil wir an jedem Sonntag eigentlich ein kleines Osterfest feiern. Viele verzichten in der Fastenzeit auf irgendetwas. Manche essen keine Süßigkeiten oder gucken kein Fernsehen, andere essen kein Fleisch oder trinken keinen Kaffee. Verzicht ist ein Teil der Fastenzeit. Weil Gott aber ein Gott des Lebens ist und will, dass es uns gut geht, versuchen immer mehr Menschen die Fastenzeit so zu gestalten, dass es zu einem MEHR wird. Weniger Fernsehen - dafür aber MEHR Zeit für gemeinsames Spielen; MEHR Gebet, weil damit die Beziehung zu Gott gestärkt wird; weniger Fleisch, dafür aus verantwortbarer - lebensbejahender - Tierhaltung. Fasten kann man auch mit dem einüben einer lebensbejahenden Grundhaltung: weniger "das schaff ich eh nicht" dafür aber MEHR "nur Mut, ich kann das". Es gibt viele Möglichkeiten die österliche Bußzeit (wie man diese Zeit nennt) so zu gestalten, dass am Ende Gottes bedingungsloses JA zu uns Raum gewinnen kann. Dieses JA zeigt Gott im Tod und in der Auferstehung seines Sohnes Jesus.
Manche Kinder versuchen weniger Süßigkeiten zu essen und spenden das Geld, das sie von der Tante oder jemand anders gekriegt haben um sich einen Schokoriegel zu kaufen für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen. Die Kinderfastenaktion von Misereor verteilt über die Schulen und Kindergärten kleine Sparkässchen zum Basteln und Informationen, für wen das Geld gedacht ist. Kinderfastenaktion 2021 – Eine Aktion von Misereor

Eine schöne Fastenaktion um MEHR zu entdecken haben Sylvia Neumeier (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Tanja Rieger (Bistum Speyer) entwickelt. Das Original der FARBIMPULSE zur Fastenzeit und die von Sabine Steinwand erarbeitete Version für Familien und Menschen mit Behinderung findet ihr hier:

Anders als Du - Farben - Kinderlied mit Gebärden

Gottesdienst zum 5. Fastensonntag

Der Farbimpuls für diese Woche und das Evangelium des 5. Sonntags der österlichen Bußzeit ergänzen sich wunderbar. Jesus vergleicht sich mit einem Weizenkorn, das in die Erde gelegt wird und scheinbar stirbt, aber doch zu neuem Leben erwacht. Wenn in den Familien innerhalb des Gottesdienstes ein Samenkorn gesät wird, können die Kinder dieses aufkeimende Leben in den nächsten Tagen beobachten und so emotional erfahren: nach Tod kommt Leben.

Download: (Kopie)

Gottesdienst

Lied "Licht der Liebe"

Evangelium zum Gottesdienst

Gottesdienst zum 4. Fastensonntag

Es tut gut zu hören, dass man geliebt wird. Wenn die eigenen Kinder einem überschwänglich, mit liebendem Blick und feuchten Küssen beteuern, dass man die beste Mama oder der beste Papa der ganzen Welt ist, geht das runter wie Öl. Ein seltenes Liebesbekenntnis des Partners lässt das Herz strahlen und die Zusage, dass Gott uns liebt, schenkt immer wieder neue Hoffnung. Im Evangelium in leichter Sprache spricht Jesus von der Liebe Gottes zu den Menschen. Feiern Sie doch in Ihrer Familie den Gottesdienst dazu oder hören Sie das Evangelium. Beides wird Ihnen hier zur Verfügung gestellt.

Download:

Gottesdienst

Lied "Licht der Liebe"

Evangelium zum Gottesdienst

Gottesdienst zum 3. Fastensonntag

Im diesem Gottesdienst zur Feier in den Familien beschäftigen wir uns mit dem Thema "Ruhe". Jesus geht in den Tempel um in Ruhe zu beten, aber Stille ist hier erst mal nicht zu finden. Warum es im Tempel laut war und wie Jesus darauf reagiert hat, könnt ihr im "Evangelium in leichter Sprache" lesen.
Vielleicht entdecken Sie an diesem Wochenende und in dieser Fastenwoche ja immer wieder leise Momente in denen Sie und Ihre Kinder zur Ruhe kommen können. Still ist es ja immer wieder mal, aber innere Ruhe ist ein wahres Geschenk.

Download:

Gottesdienst

Lied "Licht der Liebe"

Impuls zum Thema Ruhe!

Such Dir irgendwo ein Plätzchen, an dem Du ungestört sitzen kannst. Mach es Dir bequem und schließ Deine Augen. Schärfe Deine Ohren. Beginne am besten, zuerst auf Dich selbst zu hören. Dein Atem, Dein Herzschlag. Falls jemand bei Dir ist, hörst du vielleicht auch diese Person atmen. Was hörst Du noch? Das Ticken einer Uhr, Schritte oder Gespräche von anderen Personen im Haus, Geräusche von draußen? Natürlich kannst Du diese Übung auch draußen machen und dem Zwitschern der Vögel lauschen, die vorbei fahrenden Autos der nahe gelegenen Straße hören. Vielleicht arbeitet ein Nachbar im Garten oder ein Flugzeug fliegt am Himmel? Sei gespannt, was Du alles entdeckst und wie laut diese "Ruhe" doch sein kann. Variation: Wenn Du mit jemandem einen Spaziergang machst, lass Dich ein Stück weit führen. Schließe die Augen und vertraue ganz auf die Person, die Dich an der Hand hält. Wenn Du Dich hier ganz entspannen kannst, wirst Du schnell feststellen, wie die Ohren viel genauer hinhören und Du z. B. hören kannst, wie sich zwei Vögel unterhalten, immer im Wechsel. Rauscht der Wind in den Bäumen? Ganz kräftig oder nur ein bisschen? Summen schon die ersten Bienen? Es gibt so viel interessantes zu entdecken, wenn wir uns die Zeit zur Ruhe nehmen!

Gottesdienst zum 2. Fastensonntag

In der Fastenzeit ist in der Kirche alles verhüllt, was auf Gott hinweist. Alles, woran wir Gott oder Jesus erkennen ist mit einem Tuch verdeckt. Es brennen sogar weniger Kerzen auf den Altären. Denn das Licht ist ja auch ein Zeichen für Gott. Auch die Kreuze sind mit einem Tuch zugedeckt. Mit dem Auge kann man jetzt kein Bild mehr von Jesus sehen. Wenn man nicht mit den Augen sehen kann, muss man besser hinhören und hin-fühlen. Die Fastenzeit ist eine Zeit in der man hören und mit dem Herzen sehen soll. Wie erfahrt ihr in diesem Gottesdienst.

Download:

Gottesdienst

Lied "Licht der Liebe"

Gottesdienst zum 1. Fastensonntag

Mit dem Aschermittwoch hat die österliche Bußzeit begonnen. Sie ist eine Vorbereitungszeit auf das Osterfest und als solche eine Zeit der Vertiefung des Glaubens und der Erneuerung der Beziehung zwischen mir und Gott. 

In diesem Gottesdienst geht es um den Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat: Die Abmachung, dass Gott das Leben aller Geschöpfe bewahren wird.

Download:

Gottesdienst

Lied "Licht der Liebe"

Lied "Regenbogen"

Film "Arche Noah"

Impuls: Arche Noah als Musikstück

Der Komponist Bert Appermont hat die Geschichte von Noah vertont. Hier könnt ihr seine Komposition anhören, die in vier Sätze unterteilt ist, die ineinander über gehen: 1. Die Nachricht 2. Die Parade der Tiere 3. Der Sturm 4. Lied der Hoffnung Zu Beginn erklingt die Nachricht. Noah erhält von Gott den Auftrag, eine Arche für seine Familie und alle Tiere zu bauen. Kurz darauf beginnt die Parade der Tiere. Man kann hören wie große und kleine Tiere, flinke Vögel und schwere Elefanten oder große Giraffen und kleine Krabbeltiere die Arche betreten. Von überall her kommen die Tiere und betreten Paarweise die Arche. Doch plötzlich zieht der Sturm auf. Man hört den Wind, ein Gewitter zieht auf und es blitzt und donnert, es regnet - Tage lang und die ganze Erde wird vom Wasser überflutet. Doch das Schiff, das Noah gebaut hat schwimmt sicher auf dem unruhigen Wasser. Endlich endet der Regen und die Sonne kommt zum Vorschein. Langsam versickert das Wasser, bis die Arche auf einen Berg aufläuft. Noah kann mit allen Tieren und seiner Familie wieder an Land gehen. Sie danken Gott, dass sie überlebt haben. Da sehen sie einen Regenbogen, den Gott ihnen geschickt hat. Er soll sie immer daran erinnern, dass er will, dass wir Menschen leben.

Fastenabenteuer

Die BDKJ und die Diözese Rottenburg-Stuttgart haben ein Fastenabenteuer mit allen Sinnen entworfen.
Über diesen Link gelangt ihr zum Internetauftritt von "Wir sind da".